Geschichte


Die Freiwillige Feuerwehr Schönau im Schwarzwald, als zweitälteste Feuerwehr des Landkreises Lörrach, wurde 1856 gegründet. Es wurden gebildet: Rettungs-, Schlauch-, Spritzen-, Arbeits- und eine Buttenträger-Mannschaft. Verpflichtet wurden auch Feuerreiter, welche die Kunde von einem Brand in die benachbarten Orte zu bringen hatten. Um 1856 gab es sieben Feuerreiter. Den Mannschaften standen jeweils ein Leutnant und ein Ersatzmann vor. Die neu gegründete Feuerwehr zählte 113 Mann. Als erster Kommandant wurde Ferdinand Ganter, Gastwirt, gewählt.

Im Jahre 1896 wurde beschlossen, eine neue Saug- und Druckspritze bei der Firma Magirus zum Preis von 1.450 Mark anzuschaffen.

Um die Jahrhundertwende zählte die Wehr 140 Mann. In dieser Zeit erhielten die Feuerwehrmänner neue Uniformen.

Im Jahre 1925 wurde in der Stadt die Feuerschutzabgabe eingeführt, denn nur dadurch wurde die Stadt in die Lage versetzt, die Feuerwehr ordnungsgemäß auszurüsten. Bei auswärtigen Bränden mussten damals die Lastwagenbesitzer ihre Fahrzeuge zur Verfügung stellen.

Besondere Bedeutung wurde der Feuerwehr zugemessen, als Schönau am 26. Mai 1926 von einer großen Brandkatastrophe heimgesucht wurde. Innerhalb zweieinhalb Stunden wurden 23 Häuser ein Raub der Flammen, wobei 36 Familien mit 160 Personen obdachlos wurden.

Im Jahre 1929 wurde dann eine Magirus-Lafettenspritze mit 1.000 l Leistung angeschafft. Im selben Jahr wurde ein neues Gerätehaus gebaut, welches 1997 durch das neu errichtete Feuerwehrgerätehaus seine Bestimmung verlor. Ursprünglich untergebracht waren die Feuerwehrgeräte bis zum Jahre 1929 in einem Schuppen unterhalb der Katholische Pfarrkirche, der im Jahre 1905 einem Feuer zum Opfer fiel; im Nebengebäude bei der Volksschule und in der ehemaligen Werkstätte des Maurermeisters Stiefvater, niedergebrannt 1940.

Der Ausbruch des zweiten Weltkrieges lichtete die Reihen der Feuerwehr stark. Weibliche Kräfte wurden zum Feuerwehrdienst ausgebildet. 24 Frauen bestanden die erste Feuerprobe beim Fliegerangriff am 12.09.1944 auf den Bahnhof und die Riegeler Bierniederlassung.

Im Jahre 1941 erhielt die Feuerwehr einen Mannschaftswagen. 

Die Anschaffung eines neuen Ford Löschfahrzeuges mit Vorbaupumpe (1.200 l) und einer weiteren Tragkraftspritze (800 l) im Jahre 1954, einer motorisierten Leiter im Jahre 1956 (Opel Blitz 18m), brachte die Feuerwehr bezüglich der Ausrüstung auf eine beachtliche Höhe. Auch in den folgenden Jahren verkannte der Gemeinderat nicht die Notwendigkeit einer schlagkräftigen Feuerwehr und bewilligte die Anschaffung eines Löschfahrzeuges (LF 16 TS), eines Gerätewagens (GW Öl) sowie einen Mannschaftsfahrzeuges. 1982 erhielt die Feuerwehr ein Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25). Im Jahre 1990 wurden ein Schlauchwagen (SW 1000) und eine Drehleiter (DLK 18-12 CC) beschafft. 1994 erhielt die Feuerwehr einen neuen Einsatzleitwagen, 1995 einen Rüstwagen (RW 1) als Ersatz für den Gerätewagen Öl und im Jahre 2000 ein neues Löschgruppenfahrzeug (LF 16/12).
Die Fahrzeuge GW-ÖL, SW1000, und RW 1 sind vom Bund bzw. vom Kreis beschafft worden.

Im Herbst 1995 wurde mit den Bauarbeiten zum neuen Feuerwehrgerätehaus begonnen, welche bis zur Einweihung im September 1997 dauerten. Mit dem ca. 3,6 Mio. DM teuren Bau wurde ein technischer Ausgangspunkt geschaffen, welcher eine optimale Hilfe zum Wohle der Bürger gewährleistet. Das neue Gebäude bietet nun ausreichend Platz für die Unterbringung der Fahrzeuge und Gerätschaften und enthält Räume für deren Wartung, die Einsatzleitung und die Schulung.


Dienstälteste Kommandanten

  • Karl Diewald (1935 -1957)
  • Egon Karle (1982 - 2004)

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